ZUCHT
Ich lege grossen Wert auf eine verantwortungsvolle und artgerechte Zucht. Der Deckakt sowie die Geburt sollen auf natürliche Art und Weise vor sich gehen und es wird nur mit gesunden und wesensfesten Hunden gezüchtet. Die Zuchthündin soll mindestens 2,5 Jahre alt sein, ist HD geröngt und muss verschiedene Gesundheitstests bestanden haben.
Die Welpen werden im Haus geboren, wo sie von Anfang viele Menschen, Kinder und auch andere Tiere kennenlernen. Da die Sozialisation der Welpen sehr wichtig ist, erleben sie schon in der Welpenstube viele Eindrücke und Geräusche. Sie werden Wald und Wasser, sowie Auto und Halsband schon kennen. Selbstverständlich sind sie entwurmt, geimpft und gechipt. Ich bemühe mich ein gutes Zuhause für meine Welpen zu finden, wo sie artgerecht und genügend gefördert alt werden können. Jeder Welpe soll viel Auslauf und Zuwendung von seinem neuen Besitzer erhalten und später auch ausreichend beschäftigt werden. Der PON ist ein Hirtenhund und nicht gerne allein, er braucht so oft wie möglich den Kontakt zu seinen Menschen.
Der freundliche, ausgeglichene Charakter des Hundes soll erhalten bleiben und seine Intelligenz soll gefördert werden. Ich werde mich freuen immer wieder von meinen Welpen zu hören und stehe dem neuen Besitzer bei kleinen und grossen Problemen hilfreich zur Seite. Da ich die Nachbetreuung auch sehr ernst nehme, studierte ich Hundepsychologie beim ATN und bin als Hundetrainerin tätig.
lch wünsche mir soviele Informationen wie möglich von meinen Welpen zu bekommen.
DIE 13 SUENDEN DER MODERNEN HUNDEZUCHT
Die erste Sünde: Kleine Hunde zu klein und grosse Hunde zu gross zu züchten.
Die zweite Sünde: Hunde mit extremen Körpermassen und Körperformen zu züchten, wie z.B. zu kurze Nasen, zu kurze Beine, zu lange Ohren, Hautfalten oder Pigmentstörungen.
Die dritte Sünde: Hunde miteinander zu verpaaren, die eng miteinander verwandt sind.
Die vierte Sünde: Hunde miteiander zu verpaaren, bei denen gleiche genetische Belastungen bekannt oder zu vermuten sind.
Die fünfte Sünde: Viele Hündinnen an ein und denselben Championrüden zu verpaaren.
Die sechste Sünde: In erster Linie auf den eigenen Hund zu schauen und die Population dahinter zu ignorieren.
Die siebte Sünde: Mehr auf Ausstellungserfolge zu achten, als auf Gesundheit.
Die achte Sünde: Gesundheisprobleme, die in der Rasse auftreten, zu ignorieren oder zu unterschätzen.
Die neunte Sünde: Gesundheitsprobleme, die in der eigenen Linie auftreten, zu verschweigen.
Die zehnte Sünde: Die eigenen Hunde durch die rosarote Brille zu betrachten, Hunde anderer Züchter hingegen überkritisch zu beurteilen.
Die elfte Sünde: Vorübergehenden Modeströmungen in der Interpretation des Rassestandards zu folgen, statt auf langfristige und funktionnell orientierte Zuchtziele zu setzen.
Die zwölfte Sünde: Zu vergessen, dass der Hund von einem Beutejäger abstammt und daher zumindest grundsätzlich in der Lage sein sollte Beute zu jagen und zu fangen.
Die dreizehnte Sünde: Zu vergessen, dass Hunde Schmerz und Unbehagen empfinden, so wie wir Menschen auch, dass sie aber nicht immer in der Lage sind, diese Empfindungen entsprechend zu kommunizieren.
Quelle: Prof. Dr.med.vet.Irene Sommerfeld-Stur, Institut für Tierzucht und Genetik, Vet.Uni Wien